Ich bin ein großer Fan von Panoramabildern aus der Luft. Solche Bilder werden über eine Reihe von Aufnahmen erzeugt, die einem bestimmten Raster folgen und zu einer großen Aufnahme zusammengefügt (gesticht) werden. Die Auflösung und Detailgenauigkeit solcher „gestichter“ Bilder ist unglaublich und durchaus geeignet große, hochauflösende Drucke zu erstellen. DJI-Drohnen haben die Möglichkeit an Bord, solche Panoramen automatisch zu erzeugen.
Die Sequenz des 180-Grad-Horizontalpanoramas wird bei der Mavic Air 2 aus 21 Bildern zusammengefügt, 3 Zeilen x 7 Spalten. DJI bedient sich bei der automatischen Berechnung der fertigen Panoramen der rechtwinkligen Projektion. Das bedeutet, dass alle Bilder, aus unterschiedlichen Winkeln aufgenommen, auf eine ebene Fläche projiziert werden (wie mit einem Diaprojektor…) Das Ergebnis ist ein – insbesondere in äußeren Bereichen – absurd deformiertes, unrealistisches Bild.
Ich habe hier die extrem breitformatigen 180° Aufnahmen ins Verhältnis 16:9 beschnitten. Bei diesen Landschaften führt das meiner Meinung nach zu sehr interessanten Ergebnissen. Der Hauptteil bleibt annähernd verzerrungsfrei. Die daran angrenzenden Bereiche bieten wiederum interessante Perspektiven.
DJI bietet auch die Möglichkeit die Sequenz der Aufnahmen für ein Panorama (hier 21 Aufnahmen für ein 180° Panorama) separat auzulesen. Die könnten dann bspw. in der Panorama-Software PTGui mit der zylindrischen Projektion weiterverarbeitet werden was bei dieser Art von Panorama eine fast verzerrungsfreie Wiedergabe ermöglicht.
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