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Leipzig – Spurensuche im Herbst

Was bewegt jemanden Leipzig im Herbst zu besuchen? – Da fallen mir viele Gründe ein! Wir lieben diese Stadt. Ich bin hier aufgewachsen. Wir haben Freunde hier. Leipzig ist Geschichte und diese Stadt mit ihren Bewohnern hat Geschichte geschrieben. Sie ist Veränderung und Pulsschlag, ist Szene und Beschaulichkeit und vereint Sehenswertes und Unentdecktes in sich. Aber was wäre das alles ohne Leipzigs „Native-Speeker“ mit ihrem großem Herz am rechten Fleck – Leipzig ist Geheimtipp und Kult – ihr müsst diese Stadt kennenlernen, so lange sie noch diesen besonderen Charme besitzt!

Bonifacio, hören und sehen…

Das Beeindruckendste für mich war bei unserem Besuch in Bonifacio die mediterrane Gelassenheit, mit der die Bewohner dieser Stadt die nicht nachlassende Touristenflut ertragen… Wir haben Bonifacio in der Nachsaison besucht und waren erst in der Mittagszeit angekommen. Das war nicht sehr klug, da die vorhandenen Parkplätze weitestgehend belegt waren und sich entsprechende Warteschlangen vor den Parkplätzen an der Zitadelle (Oberstadt) bildeten.  Unser Parkplatz lag dann am äußersten Ende der Zitadelle, nahe beim Seefahrerfriedhof Cimetière Marin. Die Letzte Ruhe finden die Toten hier in Mausoleen, in Sichtweite zum Meer. Der Trubel der mittelalterlichen Altstadt mit ihren vielen neugierigen Touristen scheint hier weit weg zu sein. Dieser Ort ist unauffällige Ruhe und stille Einkehr!

…anders als gedacht

Canyoning im Tal der Fiumicelli Die Zeit fliegt und wir haben unser Bergfest längst hinter uns. Inzwischen haben wir einen schönen Rhythmus gefunden. An einem Tag unternehmen wir etwas um uns am darauffolgenden Tag von den „Strapazen“ zu erholen – wobei für das gestrige Event eher eine weitere Woche Urlaub notwendig wäre: wir waren beim Canyoning! Keine geführte Tour, wir hatten die Tour entsprechend einer Beschreibung im Reiseführer gewählt, im oberen Tal der Solenzara. Die Beschreibung war eher oberflächlich und so haben wir unterwegs angehalten, um nach dem Weg zu fragen.

Begegnungen

Ein Nachtrag zu unserem Urlaub Wir lieben diese Insel! Und wir hatten schon eine Menge Begegnungen. Als ich gestern am Strand lag, dachte ich mir euch davon zu erzählen. Alle sind irgendwie auf ihre Weise besonders… Angefangen hat das am Montag – wir sind ja nun schon fast eine Woche hier… – Mein Sohn wollte ein bisschen Zeit in unserer original brasilianischen Hängematte verbringen und ist nicht mit zum Meer.

Light Painting – alles fließt…

Meine Tochter hatte die Idee für diese tollen Bilder. Mit ein paar Knicklichtern, der Rest einer Geburtstagsfeier, Spass am Experimentieren und gefühlt unendlich viel Zeit machten wir uns nach Einbruch der Dunkelheit auf den Weg zum Strand. Der war inzwischen fast menschenlehr. Ich hatte nur meine EOS70 D dabei, leider kein Stativ. Meine Tochter wollte sich für die Bilder mit ein paar Lichtern schmücken und so ein paar Übungen wie Radwende, Bogengang etc. turnen. Meine Aufgabe bestand darin, die Bewegungen zu fotografieren.

Camden Town – Subkultur und Britpop

Über Camden Town zu berichten ohne auf  Amy Winehouse Tod im Juli 2011 einzugehen ist fast unmöglich. Auf tragische Weise hat Amy ihren Wohnort Camden Town in die „must see“ der Londoner Touristen katapultiert. Auf den Zusammenhang zwischen Amy und Camden Town und auf viele andere Musikikonen, die hier gelebt haben oder hier ihre ersten (Blur, Oasis) oder einzigen Konzerte in London (The Doors 1968) gaben bin ich erst später gestoßen als ich mich intensiver mit diesem Stadtteil beschäftigt habe.