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Mit Faltenbalg und Festbrennweite – Frühling im Studio

Fotos auf denen kleine und kleinste Dinge formatfüllend abgebildet werden finde ich ungemein faszinierend – aus zwei Gründen! Zum einen ist es die ungewohnte Sehweise verbunden mit einer ganz eigenen Ästhetik. Zum anderen ist die technische Umsetzung solcher Bilder nicht gerade trivial. Diesen Bereich der Fotografie nennt man Makrofotografie. Sie beginnt, wenn das fotografierte Objekt mindestens genau so groß auf dem Kamerasensor abgebildet wird wie in der Realität. Der Abbildungsmaßstab beträgt dann 1:1.  Ist das Objekt auf dem Sensor größer als in der Realität vergrößert sich der Maßstab. Die Leistung von Makro-Objektiven wird über diesen Maßstab gekennzeichnet. Mann kann also sagen: Je größer der Maßstab, desto leistungsfähiger und teurer ist das Objektiv! Beliebt sind in der Makrofotografie Pflanzenmotive und Insekten, die man insbesondere im Freien findet. Dort ist auch der natürliche Feind der Makrofotografie zu Hause: der Wind! Der lässt Blüten und Blätter schwanken, was bei einem Schärfentiefenbereich von wenigen Millimetern große Geduld und gute Nerven erfordert. Außerdem benötigen wir noch jede Menge Licht für kleine Blenden und kurze Verschlusszeiten. Ich habe mir heute den Frühling ins …