Alle Artikel mit dem Schlagwort: MP3

Kate Bush – Before The Dawn (2016)

Stephan Rehm schrieb am 25.6.2016 im Musikexpress: „Die Wege der Herrin sind unergründlich: Nach 35 Jahren der Live-Abstinenz kündigte Kate Bush im März 2014 an, wieder auf die Bühne gehen zu wollen. Manchen Quellen zufolge waren die 22 Shows im Londoner Hammersmith Apollo innerhalb von nur sieben Minuten ausverkauft. Die glücklichen Besucher bekamen ein audiovisuelles Ereignis geboten, das die Grenzen der Idee eines Konzerts verschob. Neben Tänzern und Puppenspielern beinhaltete dies Gedichte schießende Kanonen und das Pfählen eines Konzertflügels. Viel zu gut, um Musical zu sein. Umso verwunderlicher – aber was wundert einen bei der Queen of Artpop schon noch? –, dass diese Abende nun lediglich als Live-­Album verewigt werden.“ Kate Bush? Da war doch noch was! Vor kurzem fiel mir die CD „50 Words For Snow“ in die Hände. Unsere Bücherei hat sie aussortiert und gegen Spende an den interessierten Kunden weitergegeben… (der wurde schnell gefunden, CD´s sind immer noch das Nonplusultra bei der Musikkonservierung) So war ich froh über diesen Fund und habe die Gelegenheit genutzt ein bisschen über K.B. zu recherchieren. 2011 – Directors Cut …

MusicBee – Neue Bienen braucht das Land!

Jahrelang hatte ich iTunes zum Verwalten meiner Musiksammlung im Einsatz. Eine gute Software, keine Frage! Sie hatte alle wichtigen Funktionen, die man zum komfortablen Verwalten großer Musiksammlungen brauchte. Vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Sortieren der Alben haben mir gefallen! Die Sammlung war auf einer externen Festplatte untergebracht, iTunes mit Datenbank auf dem Rechner installiert. Die Anzahl unserer Computer wurde größer, Bilder von Handys wollten gesichert werden, der Einsatz eines NAS („network attached storage“ oder „Speicher mit Netzwerkanschluss“) wurde notwendig! Damit war es jedoch auch nötig, neben der Musiksammlung auch die iTunes-Datenbank auf das NAS auzulagern da ich von allen Geräten (PC, Laptops) über iTunes auf die Musik zugreifen wollte. Die Programme (iTunes) blieben auf den Rechnern. Am Anfang funktionierte diese Kombination sehr gut – egal an welchem Rechner ich im Netzwerk arbeitete, iTunes griff von überall auf die gleiche Datenbank zu, die Musikauswahl und der Komfort waren gesichert! Ich konnte von jedem Rechner Musik hinzufügen und auch hören! Nun vergrößern sich Sammlungen leider ebenso wie kommerzielle Programme! iTunes hatte inzwischen eine Datenbank von enormer Größe zu bändigen. Und mit jedem Update …

Jetzt reicht´s…

Ich habe mich oft gefragt wann es angefangen hat, das ungute Gefühl, das Misstrauen, die Vermutung dass etwas zwischen uns steht. Ich habe dir vertraut, habe dir meine Geheimnisse anvertraut, meine Leidenschaft, manche meiner schönsten Momente. Heute frage ich mich, warst du das wert, hast du die Tragweite überhaupt verstanden? Ich habe mir oft gesagt, das wird schon noch, gib ihr noch Zeit, irgendwann versteht sie es schon. Heute weiß ich, es interessiert dich nicht, es ist dir nicht wichtig! Unsere Interessen gehen weit auseinander. Ich wollte dass du dich für meine Leidenschaft interessierst, dich hat aber nur meine Zahlungsfähigkeit interessiert! Heute trennen sich unsere Wege, deiner und meiner. Es tut mir leid. Das ist die Realität. Es geht nicht mehr. Ich habe dich angepriesen vor meinen Freunden. So eine müsst ihr haben, die schafft das, die kennt eure Bedürfnisse. Ich habe mich geirrt und stehe nun ziemlich blöd da. Angefangen hat es mit dem Verlust vom Cover Flow! Ich habe es geliebt. Es war, wie in der Plattenkiste kramen, nur virtuell. Dir war es egal, zu sehr …

Streaming? – Gern, dann aber mein eigener Dienst!

Immer häufiger höre ich Beiträge über die Vorteile von Streaming-Diensten. Ein Sprecher war derart begeistert, dass er seine komplette Musiksammlung vom Computer gelöscht hat, ernsthaft! Die Fülle an Möglichkeiten, die Grenzenlose Auswahl an Musik, die von anderen für ihn zusammengestellten Playlisten… und das alles für einen geringen monatlichen Betrag zwischen 5 und 10 Euro. Ich sehe das anders. Vermutlich liegt das daran, dass ich zu LP´s (Vinyl) und CD´s einen anderen Bezug und viel von deren Entwicklung miterlebt habe. Für mich war es immer sehr inspirierend auf der Suche nach der richtigen Musik für eine Gelegenheit die eigene Musiksammlung zu durchstöbern, das eine oder andere Plattencover in die Hand zu nehmen oder durch CD-Booklets zu blättern. Das Visuelle spielte dabei immer eine besondere Rolle. Legendäre Cover, die die erste Erinnerung an die darin enthaltene Musik aufwecken, die einen neugierig machen! Dabei finde ich Schätze, die ich schon eine Ewigkeit nicht mehr gehört habe. Ich knüpfe Verbindungen zwischen Musikern, Stilen und Epochen und freue mich über jedes neue „Sammlerstück“! Der Kauf von LP´s oder CD´s war ein Einkaufserlebnis und brauchte viel Zeit. …

Music – neue Kategorie

Zur Musik bin ich mit ungefähr 14 Jahren gekommen. Das war in den späten Siebzigern, so genau weiß ich das nicht mehr. – In dieser Zeit hatte ich die ersten Kontakte mit Alben von Genesis, Pink Floyd, YES und anderen. Später mit King Crimson, Tangerine Dream, Eloy aber auch Al Jarreau und George Benson. Im grauen Alltag der Sinnsuche Heranwachsender haben wir diese Musik eingesogen wie Drogen. Auf den Plattenspielern unserer Eltern mit Platten, die illegal über „Plattenringe“ in die DDR kamen. Diese Zeit war magisch! Das Prinzip „Plattenring“ war einfach. Besser man wusste nicht woher die Alben stammten und wie sie in die DDR gekommen waren. Die Platten waren neu und original eingeschweißt. Öffnen bedeutete Kauf. Die Preise zwischen 80 und 120 DDR-Mark waren astronomisch! Manche Platten waren nicht mehr eingeschweißt. Die wurden dann mit abenteuerlicher, oft selbst gelöteter Kabeltechnik auf Kassetten kopiert („überspielen“ nannten wir das damals…). Und Kassetten mit 90min Spielzeit, mit Platz für zwei Alben waren genau so selten und die von ORWO, die Einzigen in der DDR, von übler Qualität und total überteuert. Es gibt Alben, die begleiten mich seit …