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12tel Blick – April 2018

Dieser Monat hatte es wirklich in sich! Jede Woche veränderte sich die Natur und etwa ab der Monatsmitte gab es eine regelrechte Farbexplosion! Was sich an Ostern angekündigt hatte fand nun seinen Höhepunkt, der Frühling ist in vollem Gange – wir sind im „Vollfrühling“ angekommen! Eigentlich eine schöne Sichtweise mit den zehn Jahreszeiten. Die werden meiner Serie „12tel Blick“, dem Projekt von Tabea Heinicker einfach besser gerecht. An den Blüten konnte ich nun auch die Obstsorten erkennen. Der erste Baum, vorne links ein Birnbaum! Der Baum schräg dahinter zur Bildmitte hin ist ein Apfelbaum Und in der Wiese gab es auch noch jede Menge zu entdecken… Die Straßen sind übersäht mit gelben Blütenstaub, die Allergiker erkennt man an den Schniefnasen, die Rasenmäher rattern wieder und neben dem süßen Fliederduft überzieht ein feiner Grillgeruch das Land! Nur eins fehlt in diesem Frühling überdeutlich – das Summen der Bienen in den Obstbaumblüten! Achtet mal darauf! Eine Initiative, die informiert und etwas gegen das Insektensterben tut unterstütze ich gern!  

Mit Faltenbalg und Festbrennweite – Frühling im Studio

Fotos auf denen kleine und kleinste Dinge formatfüllend abgebildet werden finde ich ungemein faszinierend – aus zwei Gründen! Zum einen ist es die ungewohnte Sehweise verbunden mit einer ganz eigenen Ästhetik. Zum anderen ist die technische Umsetzung solcher Bilder nicht gerade trivial. Diesen Bereich der Fotografie nennt man Makrofotografie. Sie beginnt, wenn das fotografierte Objekt mindestens genau so groß auf dem Kamerasensor abgebildet wird wie in der Realität. Der Abbildungsmaßstab beträgt dann 1:1.  Ist das Objekt auf dem Sensor größer als in der Realität vergrößert sich der Maßstab. Die Leistung von Makro-Objektiven wird über diesen Maßstab gekennzeichnet. Mann kann also sagen: Je größer der Maßstab, desto leistungsfähiger und teurer ist das Objektiv! Beliebt sind in der Makrofotografie Pflanzenmotive und Insekten, die man insbesondere im Freien findet. Dort ist auch der natürliche Feind der Makrofotografie zu Hause: der Wind! Der lässt Blüten und Blätter schwanken, was bei einem Schärfentiefenbereich von wenigen Millimetern große Geduld und gute Nerven erfordert. Außerdem benötigen wir noch jede Menge Licht für kleine Blenden und kurze Verschlusszeiten. Ich habe mir heute den Frühling ins …