Alle Artikel mit dem Schlagwort: bildpause

Ložišća – Insel Brač, Kroatien

Diesen malerischen Ort haben wir zufällig gefunden als wir von unserem Urlaubsort im Norden von Brac in den Westen gefahren sind, nach Milna. Die Straße führte von der Küste ins Inselinnere um später wieder an die Küste zu gelangen. Eine enge Straße, die sich zwischen den Hügeln hinauf wand – wirklich schnell konnte man hier nicht fahren, wozu auch… Die Sonne stand schon relativ flach, was die Landschaft in ein warmes Licht mit langen Schatten tauchte. Wir freuten uns auf unser Abendessen und den Besuch in Mirca. Und dann tauchte sie auf – hinter einer langen Kurve… Als erstes sahen wir diesen außergewöhnlichen Kirchturm und gleich danach den schönen Ort, der sich rechts und links die Hänge hinauf zog, klein und malerisch. Ich wollte anhalten und fotografieren fand aber keinen geeigneten Platz, bis auf einen. An dem fuhr ich vorbei in der Hoffnung näher dran noch einen besseren zu finden. Gab aber keinen besseren… Die Durchfahrt durch den Ort war abenteuerlich. Nahe beim Kirchturm war die Strasse auf 500m Länge so eng, dass nur eine Richtung …

12tel Blick – September 2017

Den 9ten Blick habe ich am 27. September gegen 11.30Uhr aufgenommen, 6 Wochen nach dem August-Blick. Nun sind es nur noch drei der 12 Blicke, dem Projekt von Tabea Heinicker. Regen wäre mal ein klasse Motiv gewesen und so habe ich lange gewartet. Regen gab es viel, doch entweder war er ungeeignet oder ich hatte anderes zu tun, als zum Helfenstein zu fahren. Langsam wurde die Zeit knapp und das Wetter immer besser. Also wieder ein Bild mit Sonnenschein 😉 – Regenbilder kommen sicher auch noch. Den Fototermin konnte ich mit einer Geschäftsreise verbinden und eigentlich habe ich mich erst im letzten Moment entschieden, für das Bild einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Ich hatte es eher für die Heimfahrt eingeplant, mit dem schönen Licht am späten Nachmittag. Fasziniert hat mich die Kombination aus klarem Himmel und leichtem Dunst über der Stadt, dem ersten Vorboten der Herbstnebel. – Der Herbst kommt, das ist unübersehbar! Das Laub färbt sich bunt, Zwetschgenkuchen und Kürbissuppe schmecken, der Morgen ist frisch und der Abend kommt immer früher… Mit diesem tollen Wetter gerne noch eine …

Perspektivenwechsel – Geislingen schaut auf seine Aussichtspunkte!

Geislingen an der Steige… mit ihren fünf Tälern am Fuß der Schwäbischen Alb bietet meine Heimatstadt – fast ein bisschen eitel – jede Menge Aussichtspunkte auf sich. In meinem 12tel Blick würdige ich einen von ihnen im Besonderen, den Blick vom Helfenstein mit Teilen der Burgruine! Weitere interessante Blicke auf die Stadt gibt es vom Ödenturm, dem Ostlandkreuz, vom Tegelberg oder Michelsberg. Jeder ist besonders und zeigt eine andere Seite der Stadt. Unzählige weitere schöne Perspektiven finden sich auf  Wanderungen über Panoramawege oder am Albtrauf entlang, egal bei welchem Wetter. Aber wie sehen diese Aussichtspunkte aus der entgegengesetzten Richtung aus? Die Perspektive direkt aus der Stadt kennt jeder Geislinger und manche Besucher. Den Helfenstein überm Bahnhof oder das Ostlandkreuz  über der WMF. Wir sehen es täglich! Also habe ich die Perspektive verändert und bin in der Mitte der Stadt, im Stadtpark mit einer Drohne aufgestiegen und habe versucht, ein paar neue Perspektiven zu finden! Unterstütz wurde ich dabei tatkräftig von meinen Freunden bei „Zwiebel Studios„.

12tel Blick – August 2017

Am 7. August habe ich die Nr. 8 der 12 Blicke aufgenommen, dem Projekt von Tabea Heinicker. Ein Sonnenuntergang sollte es sein! Und eigentlich ist August schon zu spät dafür. Die Sonne steht schon wieder viel flacher und „taucht“ schon viel eher unter. Das heißt sie verschwindet hier hinterm Michelsberg. Zur Sommersonnenwende schafft sie es tatsächlich im oberen Filstal unterzugehen, eher Richtung Stuttgart. Das ist der Einschnitt weiter rechts im Bild. In unserer Fünftäler-Stadt (Geislingen besteht wirklich aus fünf Tälern!) gibt es drei wichtige Berge: den Michelsberg, den Tegelberg und den Helfenstein. Mein „12tel Blick“ nehme ich in diesem Jahr vom Helfenstein Richtung Westen auf. Langsam mache ich mir auch Gedanken für den 12tel Blick im nächsten Jahr. Vielleicht wird es ja dann einer dieser Berge mit einem anderen Blick über Geislingen. Den schönen Sonnenuntergang habe ich an diesem Abend nicht allein genossen. Einige Geislinger haben es sich gemütlich gemacht beim Picknick mit Pizza vom Italiener, Antipasti und Wein – keine schlechte Idee, die ich gern mitnehme.

The Divine Comedy – Kulturarena Jena 26. Juli 2017

Im letzten Sommer haben wir in einer Londoner Buchhandlung „The Divine Comedy“ zum ersten mal gehört. Das Album „Foreverland“ war gerade erschienen, der Buchhändler hatte es aufgelegt um die Kunden zu unterhalten. Ich kannte die Band bis dahin nicht. Mir hat die Musik ausnehmend gut gefallen und irgendwie passte sie auch richtig gut ins Ambiente dieses Ladens mit seiner Stille und dem Geruch nach neuen Büchern. Sie ist ein bisschen intellektuell aber nicht zu verkopft und irgendwie voller Witz und Ironie – einfach großartig und ganz leicht zu hören aber auch kein Mainstream. Der Verkäufer freute sich sehr über die Frage meiner Frau nach der jetzt gerade laufenden Musik und erklärte uns wortreich alles, was er dazu wusste. Verstanden habe ich davon leider nur Fragmente – egal, wir hatten den Namen! Seit dem begleiten uns „The Divine Comedy“, vornehmlich Abends und fast immer mit einem guten Rotwein! Der zweite Zufall ereignete sich im April als Andy eher zufällig auf die Konzerte der Band in Deutschland stieß. Kassel und Jena standen zur Auswahl – wir haben uns …

Einfach nur schön…

Heute war Flohmarkt in der Stadt! Ich suche schon längst nicht mehr nach bestimmten Sachen. Eher lasse ich mich treiben mit der Gewissheit schon das Richtige zu entdecken. Letztes Jahr war es eine alte, funktionstüchtige Schreibmaschine. Andy, schreibt auf ihr viele Sachen für ihre kreativen Ideen. In diesem Jahr waren es zwei alte Wecker – eine Kienzle und einen Junghans! Beide zusammen, nach heftigen Verhandlungen für 8€, das muss hier einfach erwähnt werden! Ja, ich stehe auf so altes Zeug. Wie gesagt, letztes Jahr eine mechanische Schreibmaschine und in London einen alten Messingkompass und dieses Jahr diese zwei Wecker. Und was soll ich sagen, ich habe mich verliebt in sie! Beide funktionieren tadellos. Das Ticken der beiden gehört in die Rubrik der „geschützten Geräusche“ weil inzwischen vom Aussterben bedroht! Und eine „Klingelprobe“ hat mir etwas mechanisch unglaubliches präsentiert. Es beginnt mit einem leisen Ging-Gong das nach ein paar Sekunden intensiver wird bevor es in dem gefürchteten „Ringedingeding“ mündet. Beruflich habe ich auch mit Mechaniken zu tun – mir ist bewusst welche komplizierten Strukturen sich hinter dem …

12tel Blick – Juni 2017

Die Nr. 6 der 12 Blicke, dem Projekt von Tabea Heinicker aufgenommen am 23. Juni gegen 23Uhr! Haaaalbzeit! Ein Grund zum feiern und „mein Blick“ feiert mit! Wie jedes Jahr verabschiedet sich der Frühling aus Geislingen mit dem Frühlingsfest und macht Platz für den Sommer. Es ist Johanni, die Zeit der Sommersonnenwende. Eine besondere Zeit im religiösen Sinn aber auch für die Landwirte. An einigen Orten auf der Schwäbischen Alb werden riesige Sonnenwendfeuer entfacht, auch bei uns ganz in der Nähe. Auf der Burgruine Helfenstein sind heute Abend an die achtzig Menschen und wollen das Feuerwerk vom Frühlingsfest ansehen. Ich komme gerade noch rechtzeitig um mit einem großen Stativ meinen genauen „Blickpunkt“ einzunehmen. Die Perspektive ist atemberaubend! Durch das extreme Weitwinkelobjektiv (12mm) wirkt das Feuerwerk eher „zierlich“. Deshalb habe ich, nachdem ich „meinen Blick“ im Kasten hatte das Objektiv gewechselt und noch ein paar Bilder vom Feuerwerk gemacht. Viel Spaß damit!

12tel Blick – Mai 2017

Und hier ist die Nr. 5 der 12 Blicke, dem Projekt von Tabea Heinicker! Aufgenommen am letzten Sonntag, dem heißesten 28. Mai in Baden Württemberg seit Beginn der Wetteraufzeichnungen! Dieses Bild entstand kurz nach 7Uhr. Die Sonne hat sich schon den Weg in unsere 5 Täler gebahnt. Der Himmel ist blau, weit und breit ist keine Wolke zu sehen. Nur ganz hinten am Horizont etwas Dunst. Aktuell messen wir 20°. Das Thermometer wird heute noch auf 33°C ansteigen. Es ist zu heiß für alles! Normalerweise bin ich am Sonntag um diese Uhrzeit noch nicht auf den Beinen – aber meine Tochter ist mit ihrer Klassenstufe heute zur Studienfahrt nach Berlin gestartet – und meine liebe Frau hat mich ermutigt nicht weiterzuschlafen sondern endlich meinen „12tel Blick“ für den Mai aufzunehmen – Danke dafür!

12tel Blick – April 2017

Wie die Zeit vergeht, schon der Vierte in Reihe der 12 Blicke, dem Projekt von Tabea Heinicker! In diesem Monat war wirklich alles dabei – Sonne, Regen, Hagel, Schnee, Sturm und Gewitter, tiefes Grau und leuchtendes Blau, chillen bei 25°C und frieren bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt. April eben! Welches Bild ist dann aber typisch für diesen Monat? Mein Bild ist am 23. April entstanden, wieder am Nachmittag. Es ist in der Sonne sogar mild und die Wolken ziehen am Himmel vorüber… Tatsächlich gibt es eine Konstante in diesem Monat! Es wurde jeden Tag ein bisschen Grüner. Der Frühling von seiner besten Seite! Im Städtchen erkennt man gut die grüne Fläche, die Hänge des Albtraufs arbeiten noch daran sind aber spätestens im nächsten „Blick“ dann auch so weit! Die Wolken an diesem Tag haben mich so fasziniert, dass ich noch ein kleines Timelapse-Video gemacht habe. Dieses mal von der Terrasse unseres Hauses.

Fotografische Entdeckungsreise: Nördlinger Türen

Türen – die Grenze zwischen Lebensräumen. Privatsphäre auf der einen Seite, Öffentlichkeit auf der anderen. Türen zeigen auch immer einen Teil davon, was hinter ihnen zu erwarten ist. Sie sind unser „Aushängeschild“ nach draußen… Offene Türen, verfallene Türen, kunstvoll verzierte oder einfach nur schlichte Türen. Schwere Türen, die nur mit Anstrengung zu bewegen sind und leichte Türen, die geradezu einladen sie zu öffnen! Im März hatte ich einige Wochen in Nördlingen zu tun. Meine Tätigkeit konzentrierte sich in einem Gewerbegebiet am Stadtrand. Die Mittagspause habe ich meist in der schönen Altstadt innerhalb der Stadtmauern verbracht. Neben vielen Möglichkeiten für einem kleinen Imbiss lädt der historische Stadtkern von Nördlingen zu Spaziergängen durch alte Gassen oder entlang der Stadtmauer ein. Dabei sind mir die schön restaurierten Häuser aufgefallen und später auch die meist originalen Türen in den alten Häusern. Das hat mich neugierig gemacht. Tatsächlich befinden sich auch in den älteren, verfallenen Häusern noch schöne alte Türen. Handwerkliche Meisterstücke aus längst vergangenen Zeiten, die noch darauf warten „aufgeweckt“ zu werden. Interessant sind die vielen kleinen Details an den …