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MusicBee – Neue Bienen braucht das Land!

Jahrelang hatte ich iTunes zum Verwalten meiner Musiksammlung im Einsatz. Eine gute Software, keine Frage! Sie hatte alle wichtigen Funktionen, die man zum komfortablen Verwalten großer Musiksammlungen brauchte. Vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Sortieren der Alben haben mir gefallen! Die Sammlung war auf einer externen Festplatte untergebracht, iTunes mit Datenbank auf dem Rechner installiert. Die Anzahl unserer Computer wurde größer, Bilder von Handys wollten gesichert werden, der Einsatz eines NAS („network attached storage“ oder „Speicher mit Netzwerkanschluss“) wurde notwendig! Damit war es jedoch auch nötig, neben der Musiksammlung auch die iTunes-Datenbank auf das NAS auzulagern da ich von allen Geräten (PC, Laptops) über iTunes auf die Musik zugreifen wollte. Die Programme (iTunes) blieben auf den Rechnern. Am Anfang funktionierte diese Kombination sehr gut – egal an welchem Rechner ich im Netzwerk arbeitete, iTunes griff von überall auf die gleiche Datenbank zu, die Musikauswahl und der Komfort waren gesichert! Ich konnte von jedem Rechner Musik hinzufügen und auch hören!
Nun vergrößern sich Sammlungen leider ebenso wie kommerzielle Programme! iTunes hatte inzwischen eine Datenbank von enormer Größe zu bändigen. Und mit jedem Update des Programms wurde genau dieses Verhalten schlechter bis ich nach dem mir bekannten letzten Update im September 2017 aufgab. Eine Lösung musste her, eine Alternative zu iTunes!

Es gibt einige kostenlose Alternativen wie bspw. „Media Monkey“, „AIMP“, „foobar2000“ oder „WinAmp“. Alle bringen für sich spezielle Funktionen mit die sie von ihrer Konkurrenz abheben. Keines der Programme war jedoch so komfortabel zu bedienen wie iTunes. Dann fand ich MusicBee! Die Bedienung war ähnlich der mir vertrauten. Auf der linken Seite im Programmfenster die Sortierung nach Genre. Der Hauptbereich in der Mitte stellte übersichtlich in Kacheln die Sammlung dar und rechts im Fenster die Playlist. Alles war bekannt, alles vertraut…

Damit war MusicBee eine ernste Anwärterin! Nun war aber die enorme Hürde der ausgelagerten Datenbank zu nehmen. Gleiche Konstellation wie bei iTunes: lokale Programminstallation und Datenbank auf dem NAS. Das Einlesen der Sammlung hat lange gedauert und gestört hat mich dabei, dass nirgendwo erkennbar war ob das Programm noch arbeitet oder schon in der Endlosschleife verharrt. Nach dem Einlesen eine Riesenüberraschung! Die Datenbank hatte nur ca. 1/10 der Größe der iTunes-Datenbank – ich war wirklich verblüfft!

Eine Stärke von MB ist die Individualisierung. Die zieht sich durch das gesamte Konzept der Anwendung. Für mich bedeutete das zunächst einmal einen passenden „Skin“ (Oberfläche) finden! Da ist fast alles möglich: von Knallbunt über iTunes (ja tatsächlich!) bis zu dezentem Grau oder fast Schwarz. Es gibt jede Menge vordefinierte Skins und wem das nicht genügt der kann sich sein eigenen ganz individuellen basteln! Ich persönlich finde „MidnightMETRO“ aus der Gruppe Dark sehr ansprechend.

Das sieht alles schon mal sehr vielversprechend aus! Die größte Überraschung steht mir aber noch bevor. Mehr dazu immer wieder Mittwochs, im TechTalk…

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