Alle Artikel in: Reise

London – Camden Market

Unser dritter Besuch in London führt uns zum zweiten Mal nach Camden Town und Camden Market, die verschiedenen Märkte um die Camden High Street und für uns absolutes must-see in London. Einzigartig und sehenswert sind die Fassaden der vielen Boutiquen entlang der Camden High Street. Die Vielfalt an Street Food und die alten Markthallen von Camden Lock Market bilden einen schönen Abschluss des Besuchs. An sonnigen Tagen sind hier jede Menge Menschen unterwegs, das sollte einen nicht abschrecken! So unterschiedlich die Läden sind, so verschieden sind auch ihre Besucher, ca. 500.000 pro Woche (Wikipedia)! Die bunte Vielfalt der Londoner und Touristen verbindet eine wichtige Eigenschaft – take it easy!

„Ans Meer“ – Weston-super-Mare – 26. August 2016

Weston-super-Mare ist ein englischer Ferienort am Bristolkanal in North Somerset. Der Ort ist für seine Sandstrände bekannt, obwohl die See bei Ebbe bis zu 1,5 km entfernt sein kann… …Also planen wir unseren Besuch so, dass wir bei „Hochwasser“, also dem höchsten Pegel der Gezeiten am Strand ankommen. Das  gelingt uns nur bedingt, da hunderte Engländer den gleichen Plan verfolgen. Die Erfahrungen der Parkplatzsuche an Nord- und Ostsee, Adria und Mittelmeer erweisen sich hier als wenig hilfreich – geparkt wird nicht auf überteuerten Parkplätzen im Bereich der Uferpromenade sondern direkt am Strand – das Meer befindet sich indes längst auf dem Rückweg. Eingewiesen vom freundlichen Park-Personal ist mir diese Fahrt über den feuchten Sandstrand befremdlich. Die Gastfreundschaft geht so weit, dass wir einen Platz in der ersten Reihe bekommen – Direktblick aufs weichende Meer… Die Besucher rechts und links von unserem Parkplatz vergeuden ihre Zeit nicht mit der Suche nach einem schönen Liegeplatz am Strand, sie entfalten ihr Strandmobiliar direkt beim Fahrzeug – das Meer zieht sich weiter zurück! Wir finden einen schönen Platz nahe der Dünen. Hier …

„Westkap Wangerooge“ oder Wiedersehen im Wattenmeer

Wir wohnen wirklich zentral hier in meiner Heimatstadt! 650km nach Genua am Mittelmeer, 650km nach Amsterdam oder 650km in die Märkische Schweiz nordöstlich von Berlin… Und dann fahre ich tatsächlich 750km einmal komplett von Süd nach Nord längs durch Deutschland um nach Wangerooge zu kommen! Wangerooge im niedersächsischen Wattenmeer innerhalb des gleichnamigen Nationalparks mit seinen ca. 1000 Einwohnern und knapp 8km² Fläche – an einem Feiertag!

Leipzig – Spurensuche im Herbst

Was bewegt jemanden Leipzig im Herbst zu besuchen? – Da fallen mir viele Gründe ein! Wir lieben diese Stadt. Ich bin hier aufgewachsen. Wir haben Freunde hier. Leipzig ist Geschichte und diese Stadt mit ihren Bewohnern hat Geschichte geschrieben. Sie ist Veränderung und Pulsschlag, ist Szene und Beschaulichkeit und vereint Sehenswertes und Unentdecktes in sich. Aber was wäre das alles ohne Leipzigs „Native-Speeker“ mit ihrem großem Herz am rechten Fleck – Leipzig ist Geheimtipp und Kult – ihr müsst diese Stadt kennenlernen, so lange sie noch diesen besonderen Charme besitzt!

Bonifacio, hören und sehen…

Das Beeindruckendste für mich war bei unserem Besuch in Bonifacio die mediterrane Gelassenheit, mit der die Bewohner dieser Stadt die nicht nachlassende Touristenflut ertragen… Wir haben Bonifacio in der Nachsaison besucht und waren erst in der Mittagszeit angekommen. Das war nicht sehr klug, da die vorhandenen Parkplätze weitestgehend belegt waren und sich entsprechende Warteschlangen vor den Parkplätzen an der Zitadelle (Oberstadt) bildeten.  Unser Parkplatz lag dann am äußersten Ende der Zitadelle, nahe beim Seefahrerfriedhof Cimetière Marin. Die Letzte Ruhe finden die Toten hier in Mausoleen, in Sichtweite zum Meer. Der Trubel der mittelalterlichen Altstadt mit ihren vielen neugierigen Touristen scheint hier weit weg zu sein. Dieser Ort ist unauffällige Ruhe und stille Einkehr!

…anders als gedacht

Canyoning im Tal der Fiumicelli Die Zeit fliegt und wir haben unser Bergfest längst hinter uns. Inzwischen haben wir einen schönen Rhythmus gefunden. An einem Tag unternehmen wir etwas um uns am darauffolgenden Tag von den „Strapazen“ zu erholen – wobei für das gestrige Event eher eine weitere Woche Urlaub notwendig wäre: wir waren beim Canyoning! Keine geführte Tour, wir hatten die Tour entsprechend einer Beschreibung im Reiseführer gewählt, im oberen Tal der Solenzara. Die Beschreibung war eher oberflächlich und so haben wir unterwegs angehalten, um nach dem Weg zu fragen.

Begegnungen

Ein Nachtrag zu unserem Urlaub Wir lieben diese Insel! Und wir hatten schon eine Menge Begegnungen. Als ich gestern am Strand lag, dachte ich mir euch davon zu erzählen. Alle sind irgendwie auf ihre Weise besonders… Angefangen hat das am Montag – wir sind ja nun schon fast eine Woche hier… – Mein Sohn wollte ein bisschen Zeit in unserer original brasilianischen Hängematte verbringen und ist nicht mit zum Meer.

Light Painting – alles fließt…

Meine Tochter hatte die Idee für diese tollen Bilder. Mit ein paar Knicklichtern, der Rest einer Geburtstagsfeier, Spass am Experimentieren und gefühlt unendlich viel Zeit machten wir uns nach Einbruch der Dunkelheit auf den Weg zum Strand. Der war inzwischen fast menschenlehr. Ich hatte nur meine EOS70 D dabei, leider kein Stativ. Meine Tochter wollte sich für die Bilder mit ein paar Lichtern schmücken und so ein paar Übungen wie Radwende, Bogengang etc. turnen. Meine Aufgabe bestand darin, die Bewegungen zu fotografieren.

Camden Town – Subkultur und Britpop

Über Camden Town zu berichten ohne auf  Amy Winehouse Tod im Juli 2011 einzugehen ist fast unmöglich. Auf tragische Weise hat Amy ihren Wohnort Camden Town in die „must see“ der Londoner Touristen katapultiert. Auf den Zusammenhang zwischen Amy und Camden Town und auf viele andere Musikikonen, die hier gelebt haben oder hier ihre ersten (Blur, Oasis) oder einzigen Konzerte in London (The Doors 1968) gaben bin ich erst später gestoßen als ich mich intensiver mit diesem Stadtteil beschäftigt habe.

Kings Cross – Harry Potter und Architektur

Bei meiner Recherche zu Kings Cross in London bin ich auf diesen Artikel gestoßen. Ausführlich wird darin das Alter (gebaut 1852 im Viktorianischen Stil) und die Bedeutung des Bahnhofs (stark frequentierten Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs) für London beschrieben! Kein Wort steht in dem Artikel darüber, was uns eigentlich hierher geführt hat