Korsika, Reise
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Bonifacio, hören und sehen…

Das Beeindruckendste für mich war bei unserem Besuch in Bonifacio die mediterrane Gelassenheit, mit der die Bewohner dieser Stadt die nicht nachlassende Touristenflut ertragen…

Wir haben Bonifacio in der Nachsaison besucht und waren erst in der Mittagszeit angekommen. Das war nicht sehr klug, da die vorhandenen Parkplätze weitestgehend belegt waren und sich entsprechende Warteschlangen vor den Parkplätzen an der Zitadelle (Oberstadt) bildeten.  Unser Parkplatz lag dann am äußersten Ende der Zitadelle, nahe beim Seefahrerfriedhof Cimetière Marin. Die Letzte Ruhe finden die Toten hier in Mausoleen, in Sichtweite zum Meer. Der Trubel der mittelalterlichen Altstadt mit ihren vielen neugierigen Touristen scheint hier weit weg zu sein. Dieser Ort ist unauffällige Ruhe und stille Einkehr!

Der Weg zur Altstadt ist von hier leicht zu finden – einfach an den Mitmenschen orientieren, in ungefähr zehn Minuten hat man sie erreicht. Und dann lässt man sich am besten treiben. Durch enge Gassen, dann wieder am Meer entlang mit sensationellen Blick über die Meerenge bis nach Sardinien. Die Sehenswürdigkeiten sind hinlänglich beschrieben. Wir haben einige entdeckt, jedoch ohne sie bewusst aufgesucht zu haben. Die Eglise St.-Dominique mit ihren Figuren für die bunten Karwochen-Prozessio­nen. Das bestens erhaltenen Porte des Gênes, Und den Aussichtsbalkon des Belvédère de la Manichella.

Ganz in der Nähe fanden wir auch eines der wenigen Cafés. In Bonifacio gibt es unglaublich viele wunderbare Restaurants, die mit ihren leckeren Menus gerade in der Mittagszeit einladen, jedoch nur wenige Cafés in die man sich einfach nur auf einen Espresso, Eis oder Cola setzen kann.

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