Autor: Thomas

Black is beautiful – FiiO A5

Ganz schön edel kommt er daher, der portable Kopfhörerverstärker A5 von FiiO. Das Design ist ansprechend mit matter Oberfläche, wahlweise in Anthrazit oder Schwarz ist er etwas kleiner als ein Smartphone. Die klare Aufteilung der Anschlüsse und Schalter ermöglicht die Einhandbedienung in der Tasche – aber wer will dieses wertig verarbeitete Stück schon verstecken… FiiO hat sehr gute Komponenten verbaut die eine Klangverstärkung auf sehr hohem Niveau garantieren. Die Testergebnisse sind überragend. Ein weiterer Geniestreich aus dem Hause FiiO! So wollte ich ihn auch in Szene setzen, schlicht und auf das Wesentliche reduziert. Mattschwarz auf einer reflektierenden schwarzen Oberfläche. Ein paar Streif- und Spitzlichter, mehr braucht es nicht. Der leuchtend rote Ring am zentralen Element, dem Lautstärkeregler zieht den Blick auf sich… Der A5 ist universell einsetzbar, überall dort wo ein Audiosignal für in ears oder over ears verstärkt werden soll wie bspw. an Handys. Das Ausgangssignal kann qualitativ aber nie besser werden als das Eingangssignal. Wenn man nun den A5 anstelle von einem Handy mit einem Hi-Res Player wie dem FiiO X1 II kombiniert und MP3 mit geringer Auflösung durch verlustfreie …

„Herwart“ und der Himmel über Brandenburg

Am 29. Oktober 2017 fegte Sturmtief „Herwart“ über Europa. Wir waren an diesem Tag einen ganz lieben Menschen besuchen in Angermünde in der Fachklinik am Wolletzsee. Das liegt auf halber Strecke zwischen Berlin und Stettin, 15km westlich der Polnischen Grenze und 750km von unserer Heimat entfernt. Auf dem Weg dorthin fuhren wir von Berlin kommend durch Wandlitz – da war doch mal etwas…! Auf dem Klinikgelände am Wolletzsee steht das ehemalige Jagdhaus von Mielke! Ehrfurcht ergreift mich eher weniger wegen den Personen, die hier einmal jagen waren: Erich Honnecker, Leonid Breshnew, Nicolae Ceaușescu… Um das Jagdhaus wurde in den 1990er Jahren die Klinik gebaut und gibt den Menschen dort Arbeit und Genesung. Die Landschaft ist, sagen wir mal „ursprünglich“! Die Anreise verlief auf den letzten 5km über eine Betonplattenpiste durch den Wald, später am See entlang. Das Navi war der Meinung, dass dieser Weg der einzig Richtige sei, wir hatten erhebliche Zweifel daran, bis wir tatsächlich eine Bushaltestelle entdeckten die in Betrieb schien – irritierend! Von Herwart hatten wir hier nicht viel zu befürchten. Betroffen waren eher die …

Kate Bush – Before The Dawn (2016)

Stephan Rehm schrieb am 25.6.2016 im Musikexpress: „Die Wege der Herrin sind unergründlich: Nach 35 Jahren der Live-Abstinenz kündigte Kate Bush im März 2014 an, wieder auf die Bühne gehen zu wollen. Manchen Quellen zufolge waren die 22 Shows im Londoner Hammersmith Apollo innerhalb von nur sieben Minuten ausverkauft. Die glücklichen Besucher bekamen ein audiovisuelles Ereignis geboten, das die Grenzen der Idee eines Konzerts verschob. Neben Tänzern und Puppenspielern beinhaltete dies Gedichte schießende Kanonen und das Pfählen eines Konzertflügels. Viel zu gut, um Musical zu sein. Umso verwunderlicher – aber was wundert einen bei der Queen of Artpop schon noch? –, dass diese Abende nun lediglich als Live-­Album verewigt werden.“ Kate Bush? Da war doch noch was! Vor kurzem fiel mir die CD „50 Words For Snow“ in die Hände. Unsere Bücherei hat sie aussortiert und gegen Spende an den interessierten Kunden weitergegeben… (der wurde schnell gefunden, CD´s sind immer noch das Nonplusultra bei der Musikkonservierung) So war ich froh über diesen Fund und habe die Gelegenheit genutzt ein bisschen über K.B. zu recherchieren. 2011 – Directors Cut …

MusicBee – Neue Bienen braucht das Land!

Jahrelang hatte ich iTunes zum Verwalten meiner Musiksammlung im Einsatz. Eine gute Software, keine Frage! Sie hatte alle wichtigen Funktionen, die man zum komfortablen Verwalten großer Musiksammlungen brauchte. Vor allem die unterschiedlichen Möglichkeiten zum Sortieren der Alben haben mir gefallen! Die Sammlung war auf einer externen Festplatte untergebracht, iTunes mit Datenbank auf dem Rechner installiert. Die Anzahl unserer Computer wurde größer, Bilder von Handys wollten gesichert werden, der Einsatz eines NAS („network attached storage“ oder „Speicher mit Netzwerkanschluss“) wurde notwendig! Damit war es jedoch auch nötig, neben der Musiksammlung auch die iTunes-Datenbank auf das NAS auzulagern da ich von allen Geräten (PC, Laptops) über iTunes auf die Musik zugreifen wollte. Die Programme (iTunes) blieben auf den Rechnern. Am Anfang funktionierte diese Kombination sehr gut – egal an welchem Rechner ich im Netzwerk arbeitete, iTunes griff von überall auf die gleiche Datenbank zu, die Musikauswahl und der Komfort waren gesichert! Ich konnte von jedem Rechner Musik hinzufügen und auch hören! Nun vergrößern sich Sammlungen leider ebenso wie kommerzielle Programme! iTunes hatte inzwischen eine Datenbank von enormer Größe zu bändigen. Und mit jedem Update …

12tel Blick – Januar 2018

Vor einem Jahr hatte ich das erste Mal mit dem Projekt „12tel Blick“ begonnen. Damals wußte ich nicht, was mich erwartet und ob ich es durchhalten würde. Nun gehe ich in die zweite Runde und freue mich auf erstaunliche Entdeckungen beim genauen Beobachten eines Blickwinkels über das Jahr! Schön, dass ich wieder teilnehmen darf am „12tel Blick“, dem Projekt von Tabea Heinicker! Letztes Jahr ging mein „Blick“ vom Helfenstein über meine Heimatstadt Geislingen Richtung Westen. Getragen wurden die Bilder von der Lichtstimmung und dem Himmel über der Stadt. In diesem Jahr wollte ich unbedingt etwas mehr „Nähe“ in meinem „Blick“ finden. Ich hatte bald eine ziemlich genaue Vorstellung wie das Bild aussehen könnte. Blickrichtung Westen wäre schön, da gibt´s auch mal einen Sonnenuntergang und i.d.R. kommt von dort das schlechte Wetter. Eine Wiese wäre schön und ein paar Obstbäume, eine Streuobswiese vielleicht? – Also haben meine Frau und ich uns auf die Suche gemacht, kurz nach dem Jahreswechsel. Ein paar Bilder hier, ein paar dort, dann sind wir aus der Stadt gewandert – und haben …

Hörbücher (und Hörspiele) – 2017

Der Rückblick auf ein wundervolles Jahr voller spannender Momente und Faszination, mit Gänsehaut und Rührung und lautem Lachen inmitten vom Stau auf der Autobahn und unbedingtem Weiterhören obwohl das Ziel längst erreicht ist. Ich bin verrückt nach Hörbüchern und lausche ihnen am liebsten beim Autofahren! Und ich fahre fast jeden Tag sehr, sehr weit… Zugegeben, in meinem Rückblick für 2016 hatte ich einiges mehr vorzuweisen – das ist in jedem Fall ein gutes Zeichen für die Umwelt, da ich nicht so viel fahren musste. Aber ich hatte dieses Jahr auch ein paar wirkliche Wälzer dabei, die mich lange beschäftigt haben. Ken Follets dreiteilige Jahrhundertsaga mit insgesamt 36 CD´s war schon eine Herausforderung! Ich hatte über „Sturz der Titanen“ und „Winter der Welt“ berichtet! „Kinder der Freiheit“, das dritte Buch der Trilogie hat mich persönlich nicht mehr wirklich gefesselt, da war irgendwie „die Luft raus“ wie man so sagt. Die Gründe mögen vielfältig sein, da darf sich jeder sein eigenes Urteil erlauben! Hörenswert und eine großartige Geschichtslektion  waren die Bücher allemal. Unglaublich berührend fand ich „Eddies Bastard“ von William Kowalski und „Am Ende bleiben …

12tel Blick – Dezember 2017

 28.12.2017. Das Dutzend ist voll! Noch einmal hinauf zum Helfenstein! Noch einmal eisigen Wind um die Nase wehen lassen, so wie vor knapp einem Jahr als das hier für mich begann. Am 25.12. war der Himmel blau und der Text wäre ein anderer geworden… Egal, ich liebe diese spontanen Touren hier hinauf. Andy begleitet mich heute. Sie hat mir das alles „eingebrockt“! Ich bin ihr sooo dankbar! Der Kreis schließt sich. Was für ein schönes Projekt. Danke auch an dich, liebe Tabea, für dein Durchhaltevermögen und dass du uns das ermöglichst, den Austausch und die Beschäftigung mit einem Ort und seinem Wandel über das Jahr. Bevor ich diese letzten Bilder hier oben mache schließe ich kurz die Augen – 11 Blicke ziehen vorüber, die Situationen, die Umstände, die Eile manchmal und manchmal der Genuss mit dem ich hier oben stand – es war sehr bereichernd für mich und ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß wie ich beim Anschauen der Fotos! Wir sehen uns wieder! Versprochen!

12tel Blick – November 2017

 Sonntag, der 26.11.2017, vier Wochen vor Weihnachten fällt der erste Schnee! Am Tag vorher saßen wir noch bei unwirklichen 12°C mit lieben Freunden beim Glühwein – nun also doch die Wende? Hier kommt mein vorletzter „Blick“ in diesem Jahr für das Projekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Der Kreis schließt sich, könnte man meinen, bei einem Blick auf das Januar-Bild. Der Wechsel der Jahrezeiten passiert – einfach so! Darauf kann man sich verlassen! Die meisten Leute sagen, es ist ein Jahreszeitenkreis. Mag ja sein, aber wenn man es genau betrachtet ist es ein Schwingen! So wie die Schwingungen einer bestimmten Frequenz. Es gibt eine Nulllage, einen oberen Wendepunkt, einen unteren Wendepunkt und dann wieder zurück zur Nulllage. Die ist aber inzwischen auf der Zeitachse viel weiter gewandert. Und so ist es doch im Lauf der Jahrezeiten auch! Wir kommen wieder zurück zum Winter aber der Ort hat sich verändert, ist nicht mehr der Gleiche. Nein, ich bin nicht verrückt geworden und auch nicht unter die Philosophen gegangen – inspiriert wurde ich zu diesen Gedanken über Physik …

12tel Blick – Oktober 2017

Genau drei Wochen sind vorbei, seit dem September-Blick. Den Oktober-Blick habe ich aufgenommen am 18. Oktober um 7.52Uhr für das Projekt „12tel Blick“  von Tabea Heinicker. Der Herbst zeigt sich von seiner allerbesten Seite und in ein oder zwei Tagen werden das das sonnige Wetter und die fast sommerlichen Temperaturen wohl vorbei sein, wenn man dem Wetterbericht glauben darf. Dann ist auch noch genug Zeit für ein Regenbild… Die Idee für dieses Bild war, einen Sonnenaufgang einzufangen. Die sind zur Zeit grandios und dank dem fortgeschrittenen Jahr auch zu einer Zeit, wo man sie auf dem Weg zur Arbeit erleben kann! Der Wechsel von einer blassen Nebellandschaft hin zu einer im flachen Sonnenlicht knallbunten Herbstkulisse mit schon fast kitschigem blauen Himmel ist atemberaubend und immer wieder faszinierend. Ich hatte keinen genauen Plan und keine Vorstellung, wie ich das von meinem „Schaufenster“ aus umsetzen könnte. Also habe ich mich aufgestellt, ein paar Bilder gemacht und gewartet. Schwierig fand ich auch die Tatsache, dass die Sonne hinter mir aufgehen würde, meine Blickrichtung geht hier fast genau Richtung Westen. Die Sonne …

Milna – Insel Brač, Kroatien

An diesem Abend wollten wir essen gehen. Ein Restaurant am Meer mit schönem Blick auf den Sonnenuntergang – eine Herausforderung, die Dank GoogleMaps nicht wirklich eine Herausforderung war! Sogar Fotos der Gerichte von der Speisekarte waren dort zu finden… Unsere Wahl viel auf das „Restoran Fontana„! Schöner Freisitz, gutes Essen, nette Bedienung – alles was wir uns gewünscht hatten! Bloß mit dem Sonnenuntergang am Tisch war das so eine Sache. Ich habe ihn einfach verpasst! Nach dem Essen sind wir gemütlich am Pier entlanggelaufen. Der war voll mit teuren Booten und gut gelaunten Menschen. Aus den Bars drang Musik und aus den Konobas duftete es herrlich nach Gegrilltem – irgendwie spüre ich das noch ganz genau, wenn ich die Bilder ansehe…