Autor: Thomas

Hörbücher (und Hörspiele) – 2017

Der Rückblick auf ein wundervolles Jahr voller spannender Momente und Faszination, mit Gänsehaut und Rührung und lautem Lachen inmitten vom Stau auf der Autobahn und unbedingtem Weiterhören obwohl das Ziel längst erreicht ist. Ich bin verrückt nach Hörbüchern und lausche ihnen am liebsten beim Autofahren! Und ich fahre fast jeden Tag sehr, sehr weit… Zugegeben, in meinem Rückblick für 2016 hatte ich einiges mehr vorzuweisen – das ist in jedem Fall ein gutes Zeichen für die Umwelt, da ich nicht so viel fahren musste. Aber ich hatte dieses Jahr auch ein paar wirkliche Wälzer dabei, die mich lange beschäftigt haben. Ken Follets dreiteilige Jahrhundertsaga mit insgesamt 36 CD´s war schon eine Herausforderung! Ich hatte über „Sturz der Titanen“ und „Winter der Welt“ berichtet! „Kinder der Freiheit“, das dritte Buch der Trilogie hat mich persönlich nicht mehr wirklich gefesselt, da war irgendwie „die Luft raus“ wie man so sagt. Die Gründe mögen vielfältig sein, da darf sich jeder sein eigenes Urteil erlauben! Hörenswert und eine großartige Geschichtslektion  waren die Bücher allemal. Unglaublich berührend fand ich „Eddies Bastard“ von William Kowalski und „Am Ende bleiben …

12tel Blick – Dezember 2017

 28.12.2017. Das Dutzend ist voll! Noch einmal hinauf zum Helfenstein! Noch einmal eisigen Wind um die Nase wehen lassen, so wie vor knapp einem Jahr als das hier für mich begann. Am 25.12. war der Himmel blau und der Text wäre ein anderer geworden… Egal, ich liebe diese spontanen Touren hier hinauf. Andy begleitet mich heute. Sie hat mir das alles „eingebrockt“! Ich bin ihr sooo dankbar! Der Kreis schließt sich. Was für ein schönes Projekt. Danke auch an dich, liebe Tabea, für dein Durchhaltevermögen und dass du uns das ermöglichst, den Austausch und die Beschäftigung mit einem Ort und seinem Wandel über das Jahr. Bevor ich diese letzten Bilder hier oben mache schließe ich kurz die Augen – 11 Blicke ziehen vorüber, die Situationen, die Umstände, die Eile manchmal und manchmal der Genuss mit dem ich hier oben stand – es war sehr bereichernd für mich und ich hoffe, ihr hattet genauso viel Spaß wie ich beim Anschauen der Fotos! Wir sehen uns wieder! Versprochen!

12tel Blick – November 2017

 Sonntag, der 26.11.2017, vier Wochen vor Weihnachten fällt der erste Schnee! Am Tag vorher saßen wir noch bei unwirklichen 12°C mit lieben Freunden beim Glühwein – nun also doch die Wende? Hier kommt mein vorletzter „Blick“ in diesem Jahr für das Projekt „12tel Blick“ von Tabea Heinicker. Der Kreis schließt sich, könnte man meinen, bei einem Blick auf das Januar-Bild. Der Wechsel der Jahrezeiten passiert – einfach so! Darauf kann man sich verlassen! Die meisten Leute sagen, es ist ein Jahreszeitenkreis. Mag ja sein, aber wenn man es genau betrachtet ist es ein Schwingen! So wie die Schwingungen einer bestimmten Frequenz. Es gibt eine Nulllage, einen oberen Wendepunkt, einen unteren Wendepunkt und dann wieder zurück zur Nulllage. Die ist aber inzwischen auf der Zeitachse viel weiter gewandert. Und so ist es doch im Lauf der Jahrezeiten auch! Wir kommen wieder zurück zum Winter aber der Ort hat sich verändert, ist nicht mehr der Gleiche. Nein, ich bin nicht verrückt geworden und auch nicht unter die Philosophen gegangen – inspiriert wurde ich zu diesen Gedanken über Physik …

12tel Blick – Oktober 2017

Genau drei Wochen sind vorbei, seit dem September-Blick. Den Oktober-Blick habe ich aufgenommen am 18. Oktober um 7.52Uhr für das Projekt „12tel Blick“  von Tabea Heinicker. Der Herbst zeigt sich von seiner allerbesten Seite und in ein oder zwei Tagen werden das das sonnige Wetter und die fast sommerlichen Temperaturen wohl vorbei sein, wenn man dem Wetterbericht glauben darf. Dann ist auch noch genug Zeit für ein Regenbild… Die Idee für dieses Bild war, einen Sonnenaufgang einzufangen. Die sind zur Zeit grandios und dank dem fortgeschrittenen Jahr auch zu einer Zeit, wo man sie auf dem Weg zur Arbeit erleben kann! Der Wechsel von einer blassen Nebellandschaft hin zu einer im flachen Sonnenlicht knallbunten Herbstkulisse mit schon fast kitschigem blauen Himmel ist atemberaubend und immer wieder faszinierend. Ich hatte keinen genauen Plan und keine Vorstellung, wie ich das von meinem „Schaufenster“ aus umsetzen könnte. Also habe ich mich aufgestellt, ein paar Bilder gemacht und gewartet. Schwierig fand ich auch die Tatsache, dass die Sonne hinter mir aufgehen würde, meine Blickrichtung geht hier fast genau Richtung Westen. Die Sonne …

Milna – Insel Brač, Kroatien

An diesem Abend wollten wir essen gehen. Ein Restaurant am Meer mit schönem Blick auf den Sonnenuntergang – eine Herausforderung, die Dank GoogleMaps nicht wirklich eine Herausforderung war! Sogar Fotos der Gerichte von der Speisekarte waren dort zu finden… Unsere Wahl viel auf das „Restoran Fontana„! Schöner Freisitz, gutes Essen, nette Bedienung – alles was wir uns gewünscht hatten! Bloß mit dem Sonnenuntergang am Tisch war das so eine Sache. Ich habe ihn einfach verpasst! Nach dem Essen sind wir gemütlich am Pier entlanggelaufen. Der war voll mit teuren Booten und gut gelaunten Menschen. Aus den Bars drang Musik und aus den Konobas duftete es herrlich nach Gegrilltem – irgendwie spüre ich das noch ganz genau, wenn ich die Bilder ansehe…

Yes – Tales from Topographic Oceans

Erscheinungsdatum war der 7. Dezember 1973 – Als man Musik noch in die Hand nehmen konnte, ich meine die Zeit als Tonträger noch LP hießen, war es immer ein ganz besonderer Moment, ein Doppelalbum in den Händen zu halten. Es war viel schwerer als ein normales Album und die Außen- und die Innenseite ergaben oft ein zusammenhängendes Bild. Ehrfürchtig war der Moment des ersten Öffnens. Manche Platten waren auch als Alben gestaltet mit nur einer LP. Vielleicht kommt auch daher die Bezeichnung „Album“? Man hielt ein Bild in den Händen von über 60 x 30cm , 1A Druck mit jeder Menge Musik darin! Ich habe es geliebt. Vinyl hatte (und hat) eine Spielzeit von ca. 25min je Seite. Und jetzt kommt ein Album mit vier(!) Stücken auf vier Albumseiten – Ich habe das Album Ende der Siebziger zum ersten mal gehört. Es war neu, ungewohnt und ich war 15 oder 16 Jahre alt und „geflasht“, wie man heute sagen würde. Dieses Hörerlebnis hat meinen Musikgeschmack entscheidend geprägt. Dieses Album ist genial und zeitlos! Nebenbei habe ich nach einem Audioplayer gesucht, der …

Ložišća – Insel Brač, Kroatien

Diesen malerischen Ort haben wir zufällig gefunden als wir von unserem Urlaubsort im Norden von Brac in den Westen gefahren sind, nach Milna. Die Straße führte von der Küste ins Inselinnere um später wieder an die Küste zu gelangen. Eine enge Straße, die sich zwischen den Hügeln hinauf wand – wirklich schnell konnte man hier nicht fahren, wozu auch… Die Sonne stand schon relativ flach, was die Landschaft in ein warmes Licht mit langen Schatten tauchte. Wir freuten uns auf unser Abendessen und den Besuch in Mirca. Und dann tauchte sie auf – hinter einer langen Kurve… Als erstes sahen wir diesen außergewöhnlichen Kirchturm und gleich danach den schönen Ort, der sich rechts und links die Hänge hinauf zog, klein und malerisch. Ich wollte anhalten und fotografieren fand aber keinen geeigneten Platz, bis auf einen. An dem fuhr ich vorbei in der Hoffnung näher dran noch einen besseren zu finden. Gab aber keinen besseren… Die Durchfahrt durch den Ort war abenteuerlich. Nahe beim Kirchturm war die Strasse auf 500m Länge so eng, dass nur eine Richtung …

Jetzt reicht´s…

Ich habe mich oft gefragt wann es angefangen hat, das ungute Gefühl, das Misstrauen, die Vermutung dass etwas zwischen uns steht. Ich habe dir vertraut, habe dir meine Geheimnisse anvertraut, meine Leidenschaft, manche meiner schönsten Momente. Heute frage ich mich, warst du das wert, hast du die Tragweite überhaupt verstanden? Ich habe mir oft gesagt, das wird schon noch, gib ihr noch Zeit, irgendwann versteht sie es schon. Heute weiß ich, es interessiert dich nicht, es ist dir nicht wichtig! Unsere Interessen gehen weit auseinander. Ich wollte dass du dich für meine Leidenschaft interessierst, dich hat aber nur meine Zahlungsfähigkeit interessiert! Heute trennen sich unsere Wege, deiner und meiner. Es tut mir leid. Das ist die Realität. Es geht nicht mehr. Ich habe dich angepriesen vor meinen Freunden. So eine müsst ihr haben, die schafft das, die kennt eure Bedürfnisse. Ich habe mich geirrt und stehe nun ziemlich blöd da. Angefangen hat es mit dem Verlust vom Cover Flow! Ich habe es geliebt. Es war, wie in der Plattenkiste kramen, nur virtuell. Dir war es egal, zu sehr …

12tel Blick – September 2017

Den 9ten Blick habe ich am 27. September gegen 11.30Uhr aufgenommen, 6 Wochen nach dem August-Blick. Nun sind es nur noch drei der 12 Blicke, dem Projekt von Tabea Heinicker. Regen wäre mal ein klasse Motiv gewesen und so habe ich lange gewartet. Regen gab es viel, doch entweder war er ungeeignet oder ich hatte anderes zu tun, als zum Helfenstein zu fahren. Langsam wurde die Zeit knapp und das Wetter immer besser. Also wieder ein Bild mit Sonnenschein 😉 – Regenbilder kommen sicher auch noch. Den Fototermin konnte ich mit einer Geschäftsreise verbinden und eigentlich habe ich mich erst im letzten Moment entschieden, für das Bild einen kleinen Umweg in Kauf zu nehmen. Ich hatte es eher für die Heimfahrt eingeplant, mit dem schönen Licht am späten Nachmittag. Fasziniert hat mich die Kombination aus klarem Himmel und leichtem Dunst über der Stadt, dem ersten Vorboten der Herbstnebel. – Der Herbst kommt, das ist unübersehbar! Das Laub färbt sich bunt, Zwetschgenkuchen und Kürbissuppe schmecken, der Morgen ist frisch und der Abend kommt immer früher… Mit diesem tollen Wetter gerne noch eine …

Perspektivenwechsel – Geislingen schaut auf seine Aussichtspunkte!

Geislingen an der Steige… mit ihren fünf Tälern am Fuß der Schwäbischen Alb bietet meine Heimatstadt – fast ein bisschen eitel – jede Menge Aussichtspunkte auf sich. In meinem 12tel Blick würdige ich einen von ihnen im Besonderen, den Blick vom Helfenstein mit Teilen der Burgruine! Weitere interessante Blicke auf die Stadt gibt es vom Ödenturm, dem Ostlandkreuz, vom Tegelberg oder Michelsberg. Jeder ist besonders und zeigt eine andere Seite der Stadt. Unzählige weitere schöne Perspektiven finden sich auf  Wanderungen über Panoramawege oder am Albtrauf entlang, egal bei welchem Wetter. Aber wie sehen diese Aussichtspunkte aus der entgegengesetzten Richtung aus? Die Perspektive direkt aus der Stadt kennt jeder Geislinger und manche Besucher. Den Helfenstein überm Bahnhof oder das Ostlandkreuz  über der WMF. Wir sehen es täglich! Also habe ich die Perspektive verändert und bin in der Mitte der Stadt, im Stadtpark mit einer Drohne aufgestiegen und habe versucht, ein paar neue Perspektiven zu finden! Unterstütz wurde ich dabei tatkräftig von meinen Freunden bei „Zwiebel Studios„.