Monate: Februar 2017

12tel Blick – Februar 2017

Schon wieder ein Monat um?! Et voilà – ein zweiter Blick von mir! Aufgenommen am 10. Februar bei meiner LED-Stripes-Session… Ich wollte unbedingt ein Nachtbild in meiner Reihe (vielleicht werden es auch noch mehr). Die Nacht gehört genauso zu meinem Blick wie der Tag, Sonne, Regen, Nebel, Schnee. Nach den ersten Aufnahmen habe ich gemerkt, dass es dieses Mal nicht einfach wird! Unsere schöne Burgruine wird nachts angestrahlt von gelb/orangen Gasentladungslampen. So hell, dass man die bestimmt bis Stuttgart sehen kann. Und meine Mauerteile im Bild natürlich mittendrin im Lichtkegel. Das waren also zwei Hürden, die es zu nehmen galt! Die Erste: zu viel hell/dunkel-Kontrast! Hier habe ich mit einer Belichtungsreihe gearbeitet in der erst die Mauer und dann die Stadt optimal ausgeleuchtet wurden. Die habe ich als HDR zusammengefügt. Die Zweite: gelb/oranger Farbstich in einer Nachtaufnahme! Da ich grundsätzlich im RAW-Format aufnehme habe ich später die Möglichkeit die Farbtemperatur im Bild selbst zu bestimmen. Mit dem frischen Schnee auf der Mauer hatte ich auch die idealen „neutralgrauen“ Bereiche dafür! Zu technisch? Macht nichts, Hauptsache mein Bild gefällt …

„LED-Stripes“ am Helfenstein – 10. Februar 2017

„LED-Stripes“ – für gerade mal 10€ bekommt ihr beim Internet-Versender eures Vertrauens 2m davon mit Batteriefach und Steuerung. Das Ganze auf ein passendes Aluminiumprofil montiert (das vorher mattschwarz lackiert wird…) und fertig ist der Zeichenstab fürs Lichtmalen. Noch besser geeignet weil nicht so „batterieintensiv“ sind LED-Stripes mit USB-Anschluss! Die lassen sich perfekt mit einer Power-Bank betreiben, die bei Bedarf einfach wieder aufgeladen wird! Diese Aufnahmen sind am Abend des 10. Februar auf dem Helfenstein entstanden, einer Burgruine über Geislingen. Ein Regengebiet hatte noch einmal Schnee gebracht. Der Schneefall hat mir die Entscheidung noch mal rauzugehen nicht leicht gemacht. Gegen später brach noch der Vollmond durch die Wolken. Die Bedingungen waren nahezu perfekt! Mondlicht, das sich im frischen Schnee reflektiert… Die Aufnahmen wurden wieder 30sek belichtet mit F10 und ISO100, Manueller Fokus und deaktivierter ImageStabilizer am Objektiv sind obligatorisch. Die Aufnahmen entstanden mit einem Canon EFS 10-18mm. Ach ja, ihr fragt euch vielleicht was an der Brücke in die Kategorie „Lightpainting“ fällt? Hier habe ich mit einem „LED-Lenser“ (für die Älteren: „Taschenlampe“ – unglaublich stark) das Geländer komplett …

Ken Follett – Sturz der Titanen

Inhalt (audible.de) Europa, 1914: Eine deutsch-österreichische Aristokratenfamilie, die durch politische Spannungen zerrissen wird. Eine Familie aus England zwischen Arbeiterschicht und Adel. Und zwei Brüder aus Russland, die in den Strudel der Revolution geraten und sich auf verschiedenen Seiten gegenüberstehen. Ken Folletts neue Trilogie spielt zwischen 1914 und 1989 und erzählt von drei Familien aus drei Ländern, deren Schicksale auf dramatische Weise miteinander verknüpft sind – und wird Geschichte schreiben! Meine Meinung 12 CD´s in der gekürzten Lesung (Johannes Steck) sind für ein Hörbuch schon mal ordentliche Werte. Die ungekürzte Lesung (Philipp Schepmann) kommt sogar auf 37 Stunden. Das Buch kommt auf gute 1000 Seiten. Die Geschichte beginnt 1914 in einer englischen Bergarbeiterfamilie. Billy wird an seinem 13. Geburtstag zum ersten Mal ins Bergwerk einfahren. Von da an wird die Geschichte in einfachen Bildern mit guten Dialogen spannend weitererzählt. Es kommen Protagonisten hinzu, Schicksale verflechten sich und werden immer wieder mit gut recherchierten, tatsächlichen geschichtlichen Ereignissen verknüpft. Ken Follett und Johannes Steck gelingt es eine permanente unterschwellige Spannung aufrechtzuerhalten die einen an das Buch fesselt. Definitiv bekommt …

Meine Hörbücher – 2016

Wenn´s mal wieder länger dauert… Ich fahre täglich knapp 90km zur Arbeit und wieder zurück über eine der staureichsten Autobahnen Deutschlands! Ich bin kein Einzelfall – leider! Es gibt tatsächlich Zeiten, selten, da fahre ich die Strecke in unter einer Stunde. Häufiger benötige ich 90-100 Minuten für eine Strecke. Manchmal 2 Stunden und hin und wieder eben auch mal länger. So wie letztens. Zwei Autos fuhren frontal ineinander, ein drittes ist in die Unfallstelle gerast. Auf einer Landstraße ein paar Kilometer vor meinem Haus – keine Ausweichmöglichkeit! Warten – warten – warten… Ich habe ein Hörbuch gehört: Ken Follets Jarhundertsaga Teil II „Winter der Welt“! Den ersten Teil hatte ich in den zwei Wochen vorher gehört und auf den dritten Teil freue ich mich schon jetzt. In dieser Situation kam mir die Idee für den neuen Bereich in meinem Blog: „Hörbücher“. Unglaublich, wie viele Bücher ich im letzten Jahr gehört habe. Es müssen über vierzig gewesen sein. Dabei ist es ganz egal, um welches Genre es geht. Mir ist nur wichtig, dass es eine interessante Geschichte …

„Auf den 2ten Blick“ – 4. Februar 2017

Wo kämen wir hin, wenn jeder sagte, wo kämen wir hin und keiner ginge um zu sehen, wohin wir kämen, wenn wir gingen? Kurt Marti Den hier mag ich ganz besonders! Eine wunderbare Aufforderung, einfach mal loszulaufen oder etwas auszuprobieren ohne das Ziel oder das Ergebnis zu kennen. Und irgendwie auch passend für unser gemeinsames Projekt! Den Text hatten wir schon eine Weile in der Schublade und wollten ihn eigentlich am Bahnhof in Geislingen platzieren, unter der Anzeigetafel am Bahnsteig für die Züge – naja, vielleicht das nächste mal 😉 Der hier hängt nun in Reichenbach/Fils! Wir werden sozusagen „Überregional“. Auf dem Weg das neuen Mitglied der großen Familie zu begrüßen hat Andy diesen herrlichen Platz entdeckt. Und wenn ich mir die Kombination aus Verkehrszeichen so recht betrachte kommen mir da so meine Zweifel! Oder geht das nur mir so…? Der 2te Blick: fearlesscreativity.de

Lightpainting 31. Januar 2017

Wegen dem schlechten Wetter heute ein kleines Indoor-Experiment… Man könnte fast meinen ich pendle mich damit in den Schlaf 😉 Inspiriert wurde ich durch ein Video zum Thema. Interessant ist hierbei das richtige Verhältnis zwischen Brennweite, Pendellänge und Belichtungszeit zu finden. Ich habe das mit kürzeren und längeren Pendeln probiert und ein bisschen basteln war auch wieder angesagt. Die Taschenlampen heutzutage sind einfach zu hell. Die hier musste noch mit einer Unterlegscheibe „abgeblendet“ werden.