Monate: Juni 2015

Taylor Swift – Lanxess Arena Köln am 19. Juni 2015

Die Nordwest Zeitung schrieb am 21.06.2015 dazu: Köln Wenn bei Taylor Swift die Bühne abhebt, ist dies auch symbolisch zu sehen. 16 000 kreischende Fans feierten den US-Star beim Auftritt am Freitagabend in der Lanxess Arena in Köln. Mit dabei auch Hits wie „Shake it Off“, bei denen auch ihre Eltern mitsingen konnten. Und es auch taten. Mit einem Doppelpack-Konzert in Köln ist der US-Star an diesem Wochenende gleich zweimal in Deutschland zu sehen. Andere Länder gehen bei der „1989 World Tour“ dagegen leer aus. Mit lediglich acht Auftritten macht sich die 25-Jährige rar in Europa. Bevor die Welttournee in Nordamerika weitergeht, spielt Swift noch in den Niederlanden, Großbritannien und Irland. Nicht nur aus Deutschland waren deshalb die Fans – meist jung und weiblich – angereist, um ihrem Idol in Köln nahe zu sein. „16 Stunden aus Ungarn gefahren, um dich zu sehen“ war auf einem Plakat zu lesen. Hoch war auch der Aufwand für die Verkleidungen. Viele Mädchen hatten sich Lichterketten umgehängt und blinkten bunt wie amerikanische Weihnachtsbäume. Andere kamen im Cheerleader-Outfit oder hatten …

„Westkap Wangerooge“ oder Wiedersehen im Wattenmeer

Wir wohnen wirklich zentral hier in meiner Heimatstadt! 650km nach Genua am Mittelmeer, 650km nach Amsterdam oder 650km in die Märkische Schweiz nordöstlich von Berlin… Und dann fahre ich tatsächlich 750km einmal komplett von Süd nach Nord längs durch Deutschland um nach Wangerooge zu kommen! Wangerooge im niedersächsischen Wattenmeer innerhalb des gleichnamigen Nationalparks mit seinen ca. 1000 Einwohnern und knapp 8km² Fläche – an einem Feiertag!

Nils Petter Molvær – Baboon moon

Wer bläst so schwer durch Raum und Zeit? Der Molvær ist’s, mit neuem Geleit! Und abermals mit einem von Grund auf renovierten Fusion-Ansatz. Seine Trompete und der Rock sollen es diesmal richten, genauer gesagt spaciger Prog-Rock. Um der Idee eine gewisse Legitimität abseits des Jazz zu verleihen, hat sich der Norweger den Madrugada-Drummer Erland Dahlen sowie Stian Westerhus, einen Gitarristen mit Bachelor der Middlesex University, ins Studio geladen. Wer ein wenig mit der musikalischen Geschichte von Nils Petter Molvær vertraut ist, der ahnt, dass auch „Baboon moon“ keine leichte Kost sein dürfte. Und es stimmt: Das drölfzehnte Album – wer mag bei diesem Backkatalog noch wirklich zählen wollen? – ist ein ziemlich zäher Brocken. Aber oft überwältigenden Materials! Die zentralen Stücke auf „Baboon moon“ sind jene drei, die weit ausholen und mit voller Wucht geradewegs ins Gesicht schlagen. Bei „Recoil“ und „Sleep with echoes“ semmelt die Percussion alles nieder, während die Gitarren um sich schratzen und sägen. Molvær versucht mit seiner Trompete ein Gegengewicht zu dieser übermächtigen Wall of Sound zu erzeugen, was ihm im …