Monate: März 2015

Radiohead – Kid A

Das Album ist durch eine Abwendung von den gitarrenorientierten Rocksongs auf The Bends (1995) und OK Computer (1997) gekennzeichnet. Nach den mehrjährigen Tourneen zu „OK Computer“ beschloss die Band zusammen mit Produzent Nigel Godrich, einen anderen Zugang zur Musik zu finden. Resultat waren eine mehrjährige Produktionszeit und Songs, die wenig mit Songs im klassischen Sinne (Strophe-Refrain-Schema) zu tun haben. Auch die Instrumentierung war untypisch; Gitarren kommen selten zum Einsatz, ein prägendes Instrument sind dafür die Ondes Martenot. Im Vorfeld der Veröffentlichung wurde auf Werbemaßnahmen quasi komplett verzichtet, so gab die Band keinerlei Interviews, auch gab es keine Videos oder Single-Auskopplungen, stattdessen wurden Blips in Umlauf gebracht. Sowohl das amerikanische Musikmagazin Rolling Stone als auch das Online-Magazin Pitchfork Media wählten „Kid A“ zum besten Album der Jahre 2000-2009. Das Album wurde 2001 mit dem Grammy Award for Best Alternative Music Album ausgezeichnet. Quelle: Wikipedia Trackliste: Everything In Its Right Place (4:11) Kid A (4:44) The National Anthem (5:48) How To Disappear Completely (5:55) Treefingers (3:42) Optimistic (5:16) In Limbo (3:31) Idioteque (5:08) Morning Bell (4:28) Motion …

Music – neue Kategorie

Zur Musik bin ich mit ungefähr 14 Jahren gekommen. Das war in den späten Siebzigern, so genau weiß ich das nicht mehr. – In dieser Zeit hatte ich die ersten Kontakte mit Alben von Genesis, Pink Floyd, YES und anderen. Später mit King Crimson, Tangerine Dream, Eloy aber auch Al Jarreau und George Benson. Im grauen Alltag der Sinnsuche Heranwachsender haben wir diese Musik eingesogen wie Drogen. Auf den Plattenspielern unserer Eltern mit Platten, die illegal über „Plattenringe“ in die DDR kamen. Diese Zeit war magisch! Das Prinzip „Plattenring“ war einfach. Besser man wusste nicht woher die Alben stammten und wie sie in die DDR gekommen waren. Die Platten waren neu und original eingeschweißt. Öffnen bedeutete Kauf. Die Preise zwischen 80 und 120 DDR-Mark waren astronomisch! Manche Platten waren nicht mehr eingeschweißt. Die wurden dann mit abenteuerlicher, oft selbst gelöteter Kabeltechnik auf Kassetten kopiert („überspielen“ nannten wir das damals…). Und Kassetten mit 90min Spielzeit, mit Platz für zwei Alben waren genau so selten und die von ORWO, die Einzigen in der DDR, von übler Qualität und total überteuert. Es gibt Alben, die begleiten mich seit …